Sekundenschlaf und Pausen

Der Sekundenschlaf

Sekundenschlaf ist die Bezeichnung für Müdigkeitsattacken. Hierbei handelt es sich um ein ungewolltes Einnicken für mehrere Sekunden. Im Blickpunkt steht das lange bekannte Problem im Zusammenhang mit Verkehrssicherheit und Arbeitsunfällen.

Wer sich müde ans Steuer setzt, gefährdet sich, Mitfahrende und andere Verkehrsteilnehmer. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrats wird etwa „jeder vierte Unfall mit Todesfolge auf Autobahnen (…) durch kurzes Einnicken verursacht.“

Am 31. März ist es wieder soweit: Die auf Sommerzeit umgestellten Uhren stehlen uns eine Stunde Schlaf. Das wirbelt nicht nur den Biorhythmus für ein paar Tage durcheinander, sondern erhöht auch das Unfallrisiko im Straßenverkehr.

Die Zeitumstellung ist es aber nicht allein, die viele Menschen im Frühjahr anscheinend müde und unaufmerksam macht, wenn die Natur erwacht.

Dr. Peter Geisler, Leiter des Schlaflabors am Bezirksklinikum Regensburg, macht neben der Umstellung im Hormonstoffwechsel auch das Stimmungshoch dafür verantwortlich: „Wir kommen aus dem Wintertief raus, sind euphorisch und fahren riskanter. Schuld sind auch Pollenallergien, die uns mit Niesen, laufender Nase und Müdigkeit quälen.“ 

Wetterfühlige und ältere Menschen fühlen sich besonders schlapp. Kommen dann noch Radler und Motorradfahrer ins Spiel, wird es auf den Straßen eng.

So bleiben Sie fit

Gähn-Attacken am Lenkrad sollten deshalb ernst genommen werden, um keinen Sekundenschlaf zu riskieren. Regelmäßige Pausen mit kleinen Sporteinlagen und vitaminreiche, leichte Kost bringen den Kreislauf wieder in Schwung.

Mediziner empfehlen generell reichlich Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen am Morgen und sich für ein paar Tage der Zeitumstellung anpassen – eine Stunde früher aufstehen, eine Stunde früher ins Bett gehen.

Geisler: „Wärme und Helligkeit gaukeln eine höhere Leistungsbereitschaft vor. Davon sollte man sich nicht hinreißen lassen und auf  seinen Körper noch genauer hören.“

Im Klartext: Frühlingsgefühle hin oder her – jetzt ist noch mehr Vorsicht und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr angesagt.

Gegen Sie auf sich acht!

Richtige Reifenwahl

Die richtige Reifenwahl für die Saison

Wenn die Temperaturen steigen, und der letzte Schnee schmilzt, wird es Zeit für einen Wechsel. Von Ostern bis Oktober ist die Zeit der Sommerreifen. Denn: Wegen ihrer Gummimischung bieten sie ein erhebliches Plus an Sicherheit und Langlebigkeit im Vergleich zu den im Winter verwendeten Spezialreifen.

Durch ihre spezielle Konstruktion halten sie das Auto auch bei hohem Tempo perfekt in der Spur, ihr Bremsweg ist kurz, ihr Kurvengriff sicher. Denn das Sommerprofil ist optimal für trockene Straßen und nasse Fahrbahnen ausgelegt.

Wer außerdem mit den richtigen Reifen auf Tour geht, spart Geld:  Denn Winterreifen nutzen sich auf sommerlichen Straßen in kürzester Zeit ab – und je stärker der Abrieb, desto höher ist auch der Spritverbrauch.

Vor dem Wechsel steht allerdings eine genaue Prüfung des Reifenzustandes und des Profil an. Dabei raten Fachleute bei Sommerreifen zu einer Sicherheitsprofiltiefe von drei Millimetern. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt in Europa bei 1,6 Millimetern.

Für die Winterreifen heißt es jetzt Saisonpause- und diese überstehen sie am besten flach liegend oder hängend. Auch wenn jetzt die warme Jahreszeit kommt, sollten Autofahrer die Reifenmontage im Herbst nicht ganz aus dem Blick verlieren. Es ist hilfreich, die Reifen nach ihrer Position am Fahrzeug zu kennzeichnen. Übrigens: Wer selbst keinen Platz zur Aufbewahrung seiner Reifen hat, kann diese bei uns günstig einlagern.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Ihr 1a autoservice team.